Bundesminister, Bullen und Bier: Westwind-Rundgang bei der Internationalen Grünen Woche am 25. Januar 2023

Jede gelungene Premiere hat kleinere Pannen. So war es auch beim ersten Westwind-Besuch der weltgrößten Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau: Zuerst verhinderte eine großflächige S-Bahn-Störung das pünktliche Eintreffen vieler Mitglieder, und dann funktionierten die von der Messeleitung zur Verfügung gestellten Kopfhörer und Mikrofone für den Rundgang nicht.

Aber kein Problem für den Westwind, denn der Stellvertretende Vorsitzende Norbert Lemken, der gemeinsam mit Vorstandskollegin Dr. Claudia Döring die rund 25 Mitglieder durch die Ausstellung führte, war stimmgewaltig genug und behauptete sich mit seinen Erläuterungen gut gegen den Geräuschpegel in den Messehallen.

Norbert Lemken und Dr. Claudia Döring sind beide u. a. ausgebildete Landwirte und beruflich bei der Grünen Woche „zu Hause“. Sie hatten im Vorfeld der Tour exklusiv für die Westwind-Gäste Treffen mit Ausstellern vereinbart. Innerhalb von drei Stunden gab es Einblicke in moderne Agrartechnik, Lebensmittelherstellung und Tierzüchtung. Ein Abstecher in die Tierhalle mit einem 1.600 kg schweren Zuchtbullen fehlte ebenso wenig wie ein Gang durch die Blumenhalle. Herzlich empfangen wurde die Westwind-Gruppe auch bei der Deutschen Forstwirtschaft in einer eigens eingerichteten Besucherarena: Die Gäste erfuhren dort nicht nur alles über den Wald der Zukunft, sondern wurden zudem mit Wein und Sekt bewirtet. Und es hätte zeitlich nicht besser abgestimmt sein können: In der Halle gab es aus nächster Nähe auch einen Blick auf Spitzenpolitiker Cem Özdemir, den Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft.

Höhepunkt des Nachmittags: Der Besuch der NRW-Halle. Katrin Ende, Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen und Projektleiterin der Ausstellungshalle, begrüßte die Westwind-Delegation exklusiv im ansonsten nicht zugänglichen Backstage-Bereich und erläuterte das Hallenkonzept. Zur Stärkung gab es Spezialitäten aus der Heimat, und nach einem kurzen Rundgang durch die Halle schloss der Messebesuch am vertrauten Kölsch-Stand mit Bier und Musik.

Nach gut drei Kilometern Marsch über die Grüne Woche machten sich schließlich alle zufrieden auf den Weg nach Hause – bis auf Norbert Lemken und Dr. Claudia Döring. Denn wenn die Messe um 18:00 für die Öffentlichkeit schließt, gehen die Netzwerkveranstaltungen für Fachbesucher erst los. Es hieß also für die beiden: durchhalten und weiter Kilometer auf dem Gelände machen.

Fazit der Premiere: Prima! Wer noch nie bei der Grünen Woche war, hat einen ersten Eindruck gewonnen. Wer die Messe schon kannte freute sich, nach der Corona-Pause wieder da gewesen zu sein. Zur Internationalen Grünen Woche kehrt Westwind sicher zurück, denn der Rundgang war schnell ausgebucht und wir konnten leider nicht alle Anmeldungen berücksichtigen.





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