Unsere fröhliche Jubiläumsfeier zum 15-jährigen Bestehen des Westwind e.V. am 9. März 2023

Es gibt Anlässe, an die man sich mit einem Lächeln erinnert – und so geht es uns mit unserer Feier zum 15-jährigen Jubiläum des Vereins und dem Rückblick auf seine Gründung und Entwicklung. 

Am 10. März 2008 wurde der Westwind e.V. Verein gegründet, seinen 15. Geburtstag haben wir am Abend des 9. März 2023 mit 125 Mitgliedern, Gründern und Freunden in der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen gebührend gefeiert.

Den Auftakt der Veranstaltung machte unser Vorstandsvorsitzender Leo Dautzenberg mit einem Grußwort an die Teilnehmer. Er erinnerte an die Anfänge des Vereins, der seinerzeit von 38 ambitionierten Gründern mit dem Ziel ins Leben gerufen wurde, die Interessen Nordrhein-Westfalens und seiner in Berlin wohnenden Angehörigen zu fördern. Mit Freude wies Leo Dautzenberg darauf hin, dass die vielfältigen Westwind-Veranstaltungen wieder mit großer Resonanz stattfinden können und dem Verein in letzter Zeit auch zahlreiche junge Mitglieder beigetreten sind. Es sei wichtig, so Leo Dautzenberg, dass der Wind des Westens frisch weiter wehe und das Bundesland Nordrhein-Westfalen über seine Grenzen hinaus strahle. 

Staatssekretär Dr. Mark Speich, der aufgrund einer Auslandsreise nicht persönlich an der Feier teilnehmen konnte, gratulierte dem Verein mit einer Video-Botschaft.

Er führte aus, dass sich der Westwind zu einer starken, lebensfrohen Vertretung Nordrhein-Westfalens entwickelt habe, die Heimat für viele Zugezogene geworden sei. Im Westwind komme das ganze Bundesland Nordrhein-Westfalen zusammen, anders als in seinem Namen gäbe es hier keine Trennstriche. 

Er dankte sowohl den Mitgliedern und dem Vorstand für die hervorragende Vereinsarbeit. Im Vorstand habe sich ein Team gefunden, das den Verein mit neuen Ideen und Initiativen weit nach vorne bringe. 

Link zur Videobotschaft

Besonders erfreute Staatssekretär Dr. Speich die Anwesenden schließlich mit den Worten, dass der Verein nicht mehr von der Landesvertretung wegzudenken sei. Westwind sei nicht nur ein Gast, sondern ein fester Bestandteil der Landesvertretung geworden, auf den er stolz sei.

Sodann wurde das Lied „Westwind“ des bekannten Interpreten Peter Worms aus dem Rheinland eingespielt, der dem Verein verbunden ist und schon zum Neujahrsempfang 2020 auftrat.

Es folgte eine Fotoshow mit Bildern der letzten Jahre mit Highlights von Veranstaltungen wie beispielsweise dem Auftritt von Wolfgang Niedecken und Momentaufnahmen vieler Mitglieder und Ehrengäste. Die beeindruckende Modeentwicklung der Krawatte sorgte dabei für viel Gelächter. 

Im Anschluss moderierte der Stellvertretende Vorsitzende Norbert Lemken ein gleichermaßen interessantes wie heiteres Gespräch mit den Gründern des Vereins, Staatssekretär für Bundes-und Europaangelegenheiten a.D. Michael Mertes, Tim Arnold de Almeida, damaliger Dienststellenleiter der Landesvertretung und Ditmar Gatzmaga, der in den Gründungsjahren als Mitarbeiter der Landesvertretung zusätzlich die Geschäftsführung des Vereins übernommen hatte. 

Michael Mertes erläuterte, dass es den Gründern ein Anliegen war, einen parteiübergreifenden Verein ins Leben zu rufen, in dem die Vielfalt Nordrhein-Westfalens zusammenfindet. Nordrhein-Westfalen sei ein wichtiges Kernland im Herzen Europas, das viel zu bieten habe. Der Verein sollte mit Netzwerk- und Kulturveranstaltungen in der Hauptstadt seine Werte und Interessen in die Öffentlichkeit tragen und Möglichkeit zur Begegnung bieten.

Mertes schilderte, dass viele das Projekt befürworteten und wenig Steine in den Weg gelegt wurden. Er dankte dem anwesenden Andreas Krautscheid, damaliger Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen, für die uneingeschränkte Unterstützung durch die Landesregierung. 

Der frühere Dienststellenleiter Tim Arnold de Almeida berichtete, dass die Begeisterung für die Vereinsgründung bei Mitwirkenden aus Politik, Wirtschaft und Kultur groß war. Schwierigkeiten habe es nur bei der Namensfindung gegeben. Insbesondere einigen Lobbyisten sei der Name „Westwind“ zu protzig erschienen, letztlich konnte sich der Name mit dem frischen Wind aus dem Westen in die Hauptstadt aber glücklicherweise durchsetzen. 

Ditmar Gatzmaga erklärte, dass der Bau der Landesvertretung, geplant von den Düsseldorfer Architekten Petzonka und Pink, transparent gestaltet sei und damit die Offenheit des Landes Nordrhein-Westfalen symbolisieren sollte. Die Landesvertretung sollte für Bürgernähe und für politisches Miteinander stehen, mit dem Verein sollten diese Anliegen noch besser umgesetzt und unmittelbar durch seine Mitglieder gefördert werden. 

Für die Zukunft wünschten die Gründer dem Verein, dass das Miteinander der vielfältigen Mitglieder weiterhin so positiv gelebt und erlebt wird, künftig auch viele junge Mitglieder eintreten, die sich aktiv für die Ziele des Vereins engagieren, und dass sein frischer Wind erhalten bleibt. 

Nach diesem Westwind-Rückblick folgte ein fröhlicher Westwind-Ausblick mit neuen Mitgliedern des Vereins, den Vorstandsmitglied Dr. Claudia Döring moderierte. 

Sie begann ihre Gesprächsrunde mit dem Ergebnis ihrer Recherchen, was alles 15 Jahre währt(e), zum Beispiel der Bau der Elbphilharmonie, die durchschnittliche Dauer einer Ehe in Deutschland oder die Verfallszeit einer Urne. Sie kam dann aber glücklicherweise zu dem Schluss, dass dem Verein Westwind noch eine blühende Zukunft bevorsteht und befragte drei Neumitglieder.

In einer fröhlichen Runde beantworteten Nils Bayer, 27 Jahre, aus dem Ruhgebiet, Johannes Schmitt, 31 Jahre, aus dem Sauerland und Ingrid Vogelsang aus dem Rheinland, ihre Fragen. 

Alle drei wohnen erst seit kurzem in Berlin und wurden durch Ansprache anderer Mitglieder für den Verein geworben. Die Entscheidung, dem Verein beizutreten, sei schnell gefallen. Sie gaben übereinstimmend an, dass ihnen der Westwind und seine Mitglieder das Leben in Berlin erleichtern und sie froh sind, hier auf ein Stück Heimat zu treffen. Dazu gehöre auch, zuweilen den heimischen Dialekt zu hören. Den Austausch zwischen Jung und Alt aller Couleur fand das Trio ebenso bereichernd wie den Besuch interessanter Veranstaltungen oder schlicht gemeinsam fröhlich feiern zu können. Alle drei versicherten, ihre positiven Erfahrungen weiterzugeben und neue Mitglieder gewinnen zu wollen. Nur zu …! 

Der Abend klang bei einem vergnüglichen Get-Together im Foyer der Landesvertretung aus, bei dem natürlich Pils, Kölsch und Alt gereicht wurde.

Motiviert und voller Freude schauen wir auf unsere nächste Jubiläumsfeier in fünf Jahren. Und vor allem auf unsere spannende Rolle, „Botschafter des Westens“ zu sein. Und last, but not least: ein besonderer Dank gilt den Mitgliedern für die Teilnahme und Treue zum Verein.

Die beigefügte Bildergalerie können Sie einfach mit den Pfeilen (linke und rechte Seite) bewegen.

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